Heim 19-3 · Vinh, Nordvietnam
Unser Projekt
Seit 2007 unterstützen wir ein Heim für schwerstbehinderte Kinder und junge Erwachsene in Vinh. Getragen wird es von einem katholischen Orden – ohne jede staatliche Unterstützung.
Wie wir helfen
Jeden Monat überweisen wir die Patengelder direkt in das Heim. Damit ist die Grundversorgung der Kinder mit Lebensmitteln, Medikamenten und Hilfsmitteln gesichert. Unsere Projektleiterin Kim Lan Axler-Wexel hält nach, dass das Geld ordnungsgemäß verwendet wird.
Etwa einmal im Jahr besuchen Vereinsmitglieder das Heim und untersuchen die Kinder ärztlich. Diese Reisen bezahlen wir privat – dafür fließt kein Vereinsgeld.
Bei vielen Bewohnern sind die Behinderungen eine Spätfolge des Vietnamkriegs, etwa des dioxinhaltigen Entlaubungsmittels Agent Orange.
Seit dem Frühjahr 2024 gibt es endlich, was wir uns 15 Jahre lang gewünscht haben: Jeden Sonntag behandeln ein Arzt und vier Physiotherapeuten alle Bewohner sechs bis acht Stunden lang. Wir finanzieren das mit 3.000 € pro Quartal. Der Weg dahin war lang: Eine Physiotherapeutin hat die Ordensschwestern zwei Wochen lang geschult, acht Schwestern haben jeweils sechs bis acht Wochen im „Dorf der Freundschaft“ in Hanoi hospitiert, um Frühförderung kennenzulernen. Der Umgang mit Behinderung ist in Vietnam auch eine kulturelle Frage – hier liegt noch ein weiter Weg vor uns.
Chronik
Von der Baracke zum Zuhause
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2007
Der erste Kontakt
Der Bonner Ba Hai Nguyen entdeckt auf einer Reise in seine Heimat das Heim und kommt mit einer Botschaft zurück – wir müssen da helfen.
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2008
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2009
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2010
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2011
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2012
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2019
Bilanz nach zehn Jahren
71 Kinder hat Rolf Biniek seit 2009 untersucht, 29 konnten zurück in ihre Familien oder zu Pflegefamilien. Keine Anzeichen mehr für Mangelernährung.
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2021
Termiten
Termiten zerfressen Fenster, Türen und Möbel. Wir finanzieren den Austausch gegen Kunststoff und eine Stahlkonstruktion für den Dachstuhl.
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2023
Einzug in den Neubau
Auf dem Grundstück hinter dem Heim hat der Orden ein neues Gebäude errichtet. Im Oktober ziehen die ersten Kinder ein.
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2024
Endlich Therapie – jede Woche
Nach 15 Jahren Aufbauarbeit behandeln ein Arzt und vier Physiotherapeuten jeden Sonntag alle Bewohner. Kinder sitzen und stehen zum ersten Mal seit Jahren.
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2025
Besuch und Taifun
Sieben Vereinsmitglieder besuchen auf eigene Kosten das Heim und erleben die Therapie live. Im September beschädigt ein schwerer Taifun das Dach – wir helfen bei der Reparatur.
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Ihre Hilfe kommt direkt im Heim an.
Unsere Reisen bezahlen wir privat. Ihre Spende fließt in Essen, Medikamente, Windeln und die Förderung der Kinder.




