Berichte · · 1 Min. Lesezeit

Zu siebt in Vinh – und ein Taifun

Sieben Vereinsmitglieder haben das Heim besucht und die wöchentliche Therapie zum ersten Mal live erlebt. Im September traf ein schwerer Taifun die Stadt.

Im Frühjahr 2025 sind sieben Mitglieder unseres Vereins auf eigene Kosten nach Vietnam gereist, um das Heim 19-3 in Vinh zu besuchen. Einige kennen die Kinder schon von vielen früheren Reisen, für andere war es die erste Begegnung.

Die Therapie wirkt

Diese Reise war etwas Besonderes: Zum ersten Mal haben wir den Arzt und seine Physiotherapeuten persönlich kennengelernt, die seit gut einem Jahr jeden Sonntag alle Bewohner behandeln. Wir konnten mit eigenen Augen sehen, wie gut den Kindern die Behandlung tut und wie sie ihre Mobilisation fördert. Physiotherapie verhindert, dass sich ihre Beschwerden verschlimmern – und die Freude der Kinder und jungen Erwachsenen dabei war ansteckend.

Dr. Franz-Josef Heidgen hat die Bewohner als Internist untersucht. Wir sind mit dem guten Gefühl zurückgekehrt, dass jeder Euro für die Therapie sehr wirksam eingesetzt ist.

Ganz nebenbei haben wir die vietnamesische Küche der Schwestern kennengelernt – inklusive einiger Gerichte, die für europäische Gaumen gewöhnungsbedürftig sind. Wir haben mutig fast alles probiert.

Taifun im September

Im September 2025 wurde Vinh vom stärksten Taifun seit Jahren getroffen. Das Dach unseres Heims wurde dabei schwer beschädigt. Wir haben uns an den Reparaturarbeiten finanziell beteiligt und außerdem in diesem Jahr wieder kleinere lokale Projekte unterstützt, zuletzt etwa eine Industrie-Waschmaschine – bei der hohen Luftfeuchtigkeit trocknet die Wäsche für so viele Bewohner sonst kaum.

Der General-Anzeiger Bonn hat am 4. Oktober 2025 über unsere Reise berichtet: „Verein Friedenskinder aus Bonn hilft Kinderheim in Vietnam“ (ga.de, ggf. kostenpflichtig).

Bilder

Ihre Hilfe kommt direkt im Heim an.

Unsere Reisen bezahlen wir privat. Ihre Spende fließt in Essen, Medikamente, Windeln und die Förderung der Kinder.