Berichte · · 1 Min. Lesezeit

Termiten im Heim

Kleine Insekten, große Schäden – warum wir Fenster, Türen und den Dachstuhl ersetzen.

Große und aktuelle Probleme bereiten uns in dem von uns betreuten Heim für schwerst betroffene Kinder und Jugendliche kleine Insekten, die wir hier in Europa zum Glück nicht kennen: die Termiten!

Seit etwa einem Jahr zerstören sie mit erheblicher Macht alle Holzstrukturen des Hauses. Das betrifft zum Glück keine tragenden Elemente, aber die Fenster, Türen und Holzmöbel sind stark mitgenommen. Der Befall ist zum Teil so stark und intensiv, dass Holzkonstruktionen keine Chance gegen die Termiten haben.

Wir haben daher mit lokalen Firmen begonnen, die Fenster, die Fensterrahmen und Holztüren durch Kunststoffkonstruktionen auszutauschen. Ebenso werden wir in diesem Jahr die Möbel durch geeignetes Material ersetzen, und im Laufe des Jahres wird auch der hölzerne Teil des Dachstuhls durch eine Stahlkonstruktion mit Neueindeckung des Daches ersetzt werden müssen.

Den Kindern geht es zum Glück trotz weiter bestehender Besuchssperre relativ gut. Ein Kind ist 2020 leider an einem Asthmaanfall verstorben.

Die nächste Reisemöglichkeit wird unsere Projektleiterin Kim Lan Axler-Wexel wahrnehmen, sobald die Corona-Pandemie es wieder zulässt, um die Projekte vor Ort zu besprechen. Die von uns so sehr gewünschten Weiterbildungen für die Schwestern und Novizinnen waren wegen der lokalen Reisebeschränkungen leider noch nicht möglich.

Ihre Hilfe kommt direkt im Heim an.

Unsere Reisen bezahlen wir privat. Ihre Spende fließt in Essen, Medikamente, Windeln und die Förderung der Kinder.